Die traditionellen Instrumente sind Geige, Akkordeon und Triangel. Sie sind die Basis der Cajun-Musik. Heute werden auch Gitarre, Bass, Steelgitarre und Schlagzeug eingesetzt. Die Texte sind in Französisch wie auch in Englisch gesungen und handeln meistens von verlorener oder gefundener Liebe und von der Schönheit des Landes Louisiana.

Die Melodie und die Phrasen sind einzigartig. Das Akkordeon wurde von den Deutschen nach Louisiana gebracht und erst nach der Geige in die Cajun-Musik integriert. Als einer der Gründer der heutigen Cajun-Musik gilt Iry LeJeune. Seine Lieder wie "J'ai été-z-au bal" und "Bayou Pon Pon", um nur zwei zu nennen, werden von vielen Bands gespielt. 1928 nahmen Joe und Cleoma Falcon die erste Cajun-Platte auf, mit Titel "Alons à Lafayette".

Aktuelle Bands wie Steve Riley oder Beausoleil touren durch ganz Amerika und auch Europa. Zydeco-Musik ist die schwarz-kreolische Version der Cajun-Musik. Durch den afrikanischen Einfluss basiert sie sehr auf Rhythmus und ist durch Stilrichtungen wie z.B. den Rhythm'n'Blues geprägt worden. Viele Akkordeonspieler benützen ein chromatisches Knopfakkordeon, es wird aber auch das Cajun-Akkordeon in der Zydeco-Musik eingesetzt. Ein interessantes Instrument in der Zydeco-Musik ist das Waschbrett, das zum richtigen Beat mit zwei Flaschenöffnern gespielt wird, ganz nach dem Motto "Move to the beat of a different drummer". Als erster Schwarzafrikaner produzierte Amédé Ardoin 1929 seine erste Aufnahme. Der gekrönte König der Zydeco-Musik ist Cliffton Chenier, der mit seiner Musik das Publikum zu begeistern wusste.